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Kochtipp: Wissenswertes über Senf
Tipp
 
Typ: Kochtipp
Art: Saucen, Dips und Dressings
 
Frage
 
"Wissenswertes über Senf"
 
Antwort
 
Senf ist ein scharfes Gewürz, das aus den Samenkörnern des weißen, braunen und des schwarzen Senfs hergestellt wird. Gebräuchlich ist es als Senfkörner (ganze Samen), Senfpulver (gemahlene Samen) und vor allem zu einer Würzpaste verarbeitet als Tafelsenf oder Mostrich.

Schon durch die Auswahl und dem Verhältnis von weißem zu schwarzem Senf, den Mahlgrad der Körner und den verwendeten Most oder Essig (Essig aromatisieren) entstehen ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Konsistenzen. Durch weitere Zutaten wie Zucker, Karamell oder Honig, Meerrettich oder Cayennepfeffer, Kräuter (Warum dürfen frische Kräuter in einer gesunden Küche nicht fehlen?) und Gewürze wie Estragon oder Zimt, Zitronensaft oder Wein, Knoblauch, Tomaten (Tomatensaft als natürlicher Sonnenschutz) oder Paprika (Grüner Paprika) (Was weißt du über Paprika?) entstehen weitere Geschmacksnuancen zwischen süßlich mild, würzig und sehr scharf.

Mittelscharfer Senf:
Beliebteste Form des Senfs in Deutschland ist mittelscharfer Senf, auch Delikatesssenf genannt. Er wird aus gleichen Teilen brauner und gelber Senfsaat hergestellt. In den neuen Bundesländern und Österreich ist als Variante auch Meerrettichsenf beliebt, der zusätzlich Meerrettich oder Meerretticharoma enthält.

Scharfer Senf:
Er entspricht dem mittelscharfen, enthält aber einen höheren Anteil brauner Senfsaat.

Süßer Senf:
Süßer Senf, Bayerischer oder Weißwurstsenf ist aus grob gemahlenen, teilweise gerösteten Senfkörnern, und mit Zucker, Süßstoff oder Apfelmus gesüßt. Er wird hauptsächlich zu Weißwurst oder zu Leberkäse gegessen. Erstmals hergestellt wurde Süßer Senf 1854 von Develey, Marktführer ist jedoch die Firma Händlmaier. Auch in Skandinavien, Frankreich, Österreich und Tschechien kennt man verschiedene Sorten Süßen Senfs.

Rotisseur-Senf:
Rotisseur-Senf ist eine allgemeine Bezeichnung für nur grob geschroteten Senf, der, dadurch weniger hitzeempfindlich, zum Würzen von Grillfleisch (Tipps zum richtigen Grillen) und Ähnlichem geeignet ist.

Dijon-Senf:
Die französische Stadt Dijon erhielt im 13. Jahrhundert ein Monopol auf die Senfherstellung. Dijon-Senf muss nach dem europäischen Codex aus braunen Senfkörnern hergestellt werden, die Schalen werden in einem Rüttelsieb abgetrennt. Traditionell werden die Senfkörner bei Dijon-Senf nicht entölt, was ihm ein besonders volles Aroma verleiht.

Klassischer Dijon-Senf ist scharf und fein gemahlen. Eine der bekanntesten Varianten ist Estragonsenf, der besonders zu kaltem Geflügel passt.

Englischer Senf:
Englischer Senf enthält zusätzlich Cayennepfeffer und ist deshalb besonders scharf.
 
Eingetragen: 27.12.2006 - Aktualisiert: 27.05.2018  


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